Fissurenversiegelung

Die Fissurenversiegelung ist ein präventiver Eingriff, der die Fissuren (das sind die tiefen Rillen und Furchen auf der Kaufläche eines Zahnes), die als besonders kariesanfällig gelten, vor Karies schützt.

Hierbei werden die Zähne sorgfältig gereinigt und ein dünnflüssiger Kunststoff in den feinen Vertiefungen verteilt. Mit Blaulicht wird das Material ausgehärtet und die Fissuren abgedichtet und gegen Karies geschützt.

Erweiterte Fissurenversiegelung

Bei der erweiterten Fissurenversiegelung lässt sich eine gerade beginnende Karies in der Fissur bereits feststellen. Die Karies wird minimalinvasiv mit KCP (Kinetische Cavitäten-Präparation) entfernt und die Fissur wie oben beschrieben versorgt.

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© Rainer F. Schell, Zahnarzt. Ein TONE2TONE Webprojekt.

Was ist KCP?

Bei KCP handelt es sich um ein schmerzfreies "Bohren ohne Bohrer", eine Art Sandstrahlen mit 27-50 µm großen Aluminiumoxidpartikeln, die mit hohem Luftdruck aus einer sehr feinen Düse gepustet werden.

Da Karies im Vergleich zu gesunder Zahnsubstanz weich ist, findet der Abtrag ausschließlich dort statt, so dass wirklich nur erkrankte Zahnsubstanz entfernt wird.

 

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